Willkommen zurück bei Angling Articles. Unser zweiwöchentlicher Newsletter exklusiv für die SummitTackle-Community bietet Ihnen alles rund ums Angeln. In dieser Ausgabe berichtet Charlie, ein Mitglied unseres Teams, über seine spannende Kampagne!

In dieser Saison wurde mir klar, dass die Zeit, die ich mit Tageskarten für die Verbesserung meiner Schwimmtechnik verbracht hatte, sich dem Ende zuneigte. Es war an der Zeit, zu meinen Wurzeln zurückzukehren und einen neuen Verein in der Nähe zu suchen. Ich wollte einen Verein mit wenigen Mitgliedern. Dabei stieß ich auf einen kleinen Verein, der nur 30 Autominuten von zu Hause entfernt war. Er hatte eine Kiesgrube – genau mein Ding!
Als der Frühling kam, war ich voller Tatendrang, diese Kampagne zu starten. Ich hatte nur eine kleine Liste von Zielfischen, basierend auf alten Fotos. Einige von ihnen schienen besonders scheu zu sein, da im Laufe der Jahre nur ein oder zwei Fangfotos in meiner Bildergalerie aufgetaucht waren. Einer von ihnen war berühmt als „Der Schiefergraue“.
Nachdem ich die stark frequentierten Tageskarten-Gewässer verlassen hatte, war ich begeistert, den Parkplatz an meinem ersten Wochenende leer vorzufinden. Es war die erste Maiwoche, und als ich Angelplatz 1 betrat, bot sich mir ein friedliches, naturbelassenes Paradies. Der melodische Gesang von Vögeln und das Flattern von Schmetterlingen erfüllten die Luft. Ich suchte mir schnell meinen Platz aus, da ich erwartete, dass später noch viele Angler eintreffen würden.
Um halb neun war ich überrascht, als ich als einziger Angler einen kapitalen Fisch an den Haken bekam. Nach einem aufregenden Drill konnte ich ihn endlich landen – einen richtig dicken, dunklen Lederfisch (siehe Foto unten). Manche mögen es Anfängerglück nennen, aber es war einer meiner ersten Bisse. Ich machte schnell ein paar Fotos für Instagram und legte meine Angelrute dann wieder an ihren Angelplatz zurück.

Ehe ich mich versah, war meine Angelrute schon wieder ausgefahren, diesmal mit einem prächtigen Karpfen am Haken (siehe Foto unten). Um 10:45 Uhr hatte ich bereits einen Spiegelkarpfen von 14 kg und einen Schuppenkarpfen von 12 kg gefangen. Ein unglaublicher Start in meinen Angelausflug!
Es verging einige Zeit, bis ich wieder zum Teich zurückkehrte. Durch Erledigungen und viel Arbeit schaffte ich es erst in der letzten Juniwoche wieder. Etwas mehr als ein Monat war vergangen, und das Wasser hatte sich völlig verändert. Die Seerosen waren gewachsen, aber was mich überraschte, war das Unkraut. Ein ganz neuer Ansatz war nötig.

An der gleichen Stelle wie bei meiner ersten Session gab es wieder Anzeichen für Fische, also ging ich wieder dorthin und passte meine Technik so schonend wie möglich an den Bewuchs an, während ich die Köderführung beibehielt. Diese Session war ein einziges Chaos! Ich landete 14 Fische, und ein weiterer meiner Wunschfische landete in meinem Netz. Es war ein Fisch, den ich kannte, dessen Namen mir aber unbekannt war. Ein Freund sagte mir, er hieße „Die 29“, sei abgelaicht und habe 27,5 Pfund gewogen. (siehe Foto unten)
Auf diese Session folgten einige kurze Übernachtungen, die alle schnell aufeinander folgten. Die erste Session brachte 18 Fische ein, die alle über 11,8 kg wogen. In der zweiten Session erreichten 12 Fische die 10,4-kg-Marke. Die dritte Session war ein Karpfenwettkampf, auf den ich mich schon sehr gefreut hatte. Er sollte eigentlich an einem anderen Gewässer stattfinden, aber zu meinem Glück fand er schließlich an meinem Angelteich statt. Ich belegte den zweiten Platz und konnte keinen kapitalen Fisch landen.

Nur zwei Stunden nach dem Ende des Angeltages hatte ich einen weiteren Fisch am Haken. Es war der erste Fisch, den ich in diesem Gewässer für meinen Freund Rob fotografiert hatte. Einen, den ich unbedingt fangen wollte. Wir nannten ihn „Klumpig“, weil er eine gebrochene Rippe an der linken Flanke hatte. Er war dafür bekannt, um die 11 Kilogramm zu wiegen. (siehe Foto unten)

Seit dieser Session war ich an zwei Wochenenden jeweils zweimal im Hauptbecken des Sees angeln. Es ist ein völlig anderer Bereich als sonst. Dort ist nachts mehr los, die Bisse sind zwar seltener, aber die Fische sind größer.
Seit dieser Session war ich an zwei Wochenenden jeweils zweimal im Hauptbecken des Sees angeln. Es ist ein völlig anderer Bereich als sonst. Dort ist nachts mehr los, die Bisse sind zwar seltener, aber die Fische sind größer.
Die erste Session fand am ersten Augustwochenende statt. Ich fing sechs Fische zwischen 9 und 12 kg, wobei ein Rotbarsch der größte war. Ich hatte diesen Fisch noch nie zuvor gesehen und kannte ihn nicht. Er war ein richtig altes Exemplar, eines der Urzeitfische, wie mir gesagt wurde. Ich nannte ihn „Bhav“, in Erinnerung an einen verstorbenen Freund. Es war tröstlich, einen namenlosen Urzeitfisch zu landen. (siehe Foto unten)

Bei meinem letzten Angeltrip habe ich insgesamt zehn Fische gefangen, bis zu einem Gewicht von 12,7 kg. Es waren alles Schuppenkarpfen, darunter auch ein paar Goldbarsche. Der größte Fisch war ein alter, angeschlagener Fisch. Ich habe alle Fische an derselben Stelle im Hauptbecken des Sees gefangen, der tiefsten Stelle des Sees. Aufgrund der Tiefe werde ich diese Stelle den ganzen Winter über gezielt ansteuern.
Ein Fisch steht jetzt noch auf meiner Liste, die Schiefergraue. Hoffentlich entwischt sie mir bald.

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